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Mittwoch 11 - 17 Uhr oder auf gut Glück.

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Kreativ mit Papier

Kennen Sie Quilling, auch bekannt unter „Papierkräuseln“? In Deutschland erlebt diese vielseitige Technik ein Comeback, dabei erfreut sie sich vor allem in England und Amerika schon lange großer Beliebtheit.


Beim Quilling werden schmale Streifen Papier zu Spiralen (engl. quill = Feder) gerollt und zusammengeklebt, um dekorativen Formen zu erstellen.
Die Ausgangsform ist die Spirale. Diese kann je nach Idee manuell verändert werden, zum Beispiel zu einer Träne, einer Raute usw. Je nach Form werden unterschiedliche Spiralen zu Blumen, Blätter und Mustern zusammengesetzt.


Zur Geschichte des Quillings gibt es leider keine gesicherten Quellen. Vorstellbar ist es jedoch, dass diese Technik bereits im Mittelalter und weit in die Neuzeit hinein verwendet wurde, um besondere Gegenstände zu verzieren und aufzuwerten.

Besonders Interessant sind für jeden Bastelbegeisterten die geringen Materialkosten, denn oft führen etwas farbiges Tonpapier und Bastelkleber bereits zu verblüffenden Ergebnissen.

Apropos Kosten: Quilling-Papier ist in gut sortierten Bastelläden oder im Internet erhältlich. Es gibt etliche Farben und Abmessungen, sowie komplette Sets inklusive Anleitung, einem Quilling-Stift und einer Schablone für unterschiedliche Spiralgrößen.


Ich persönlich bevorzuge die kostengünstigere Variante, bestehend aus einem selbstgemachten Quilling-Werkzeug (ein Weinkorken mit geköpfter Nähnadel), Papierstreifen, die mit einem passenden Aktenvernichter hergestellt wurden und einer Zeichenschablone aus dem Bürobedarf.
Denn mit fortgeschrittener Fingerfertigkeit erübrigen sich zumeist die teuren Quilling-Nadeln, nur beim Papier muss jeder selber entscheiden, ob er lieber die an den Rändern glatten Kaufstreifen bevorzugt, oder die unregelmäßigen Ränder der „selbstgeschredderten“ Streifen. Für größere Projekte empfehlen sich zusätzlich ein Korkuntersetzer und einige Nähnadeln, um die Quilling-Figur nach dem Zusammenkleben zu fixieren.

Aber gleichgültig, ob Sie ein Kauf-Set oder die DIY-Variante bevorzugen: Ohne umfassende Einführung gerät der Quilling-Spaß zu schnell zu einer frustrierenden Tüftelei. Daher empfehle ich immer einen Workshop zu besuchen, um diese fantastische Technik gemeinsam mit anderen zu erlernen und sie später an Ihre Kinder oder Freunde weiterzugeben. Gemeinsam macht es mehr Spaß – und der Erfolg stellt sich ganz von alleine ein!